Am Ostermontag konnte die Erste Mannschaft des SV Großköllnbach ein wichtiges 2:2-Unentschieden gegen den Tabellenführer mit nach Hause nehmen. Trotz einer bereits angespannten personellen Situation zeigte die Mannschaft eine starke Leistung und bewies viel Moral.
Das Spiel begann für die Gäste alles andere als optimal: Bereits in der 4. Minute musste Gabler Alexander verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Die ersten 20 bis 30 Minuten gestalteten sich schwierig, da man sich gegen die stark spielenden Gottfriedinger schwer tat, ins Spiel zu finden. Bereits nach 28 Minuten lagen die Schwarz-Gelben mit 0:2 im Rückstand.
Nach einer taktischen Umstellung auf Pressing wurde der SVG besser und zwang Gottfrieding zu Fehlern im Spielaufbau. Max Höpfl verkürzte in der 36. Minute sehenswert per Distanzschuss auf 1:2. Mit diesem Tor kam mehr Schwung in das Spiel der Gäste, und in der 45. Minute erzielte Tobias Müller nach einer tollen Einzelleistung den verdienten Ausgleich zum 2:2-Halbzeitstand.
In der zweiten Halbzeit kam die Mannschaft von Rainer Ecker deutlich besser aus der Kabine. Es war deutlich zu spüren, dass hier etwas Zählbares zu holen war. Das Spiel kostete die Mannschaft jedoch viele Körner, sodass offensiv kaum noch Akzente gesetzt werden konnten. In den letzten 20 Minuten konzentrierte sich das Team ausschließlich auf die Defensive, um den Punkt zu sichern. Hinzu kam, dass mit Oskar Braun in der 74. Minute der nächste Spieler verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste.
Trotz der personellen Herausforderungen zeigte der SVG eine beeindruckende Laufleistung und eine starke Moral. Besonders die Einwechselspieler trugen maßgeblich dazu bei, den Punkt zu sichern. Insgesamt bewies die Mannschaft einmal mehr ihren Charakter.
Die Reserve des SVG musste sich erneut mit 5:2 geschlagen geben. Bis zur 76. Minute lag man mit 3:2 zurück und konnte insgesamt gut mithalten. Vereinzelt hielt man auch spielerisch gut dagegen und setzte nach vorne einzelne Nadelstiche. Allerdings wurden wiederholt unnötige individuelle Fehler gemacht, die auch zu Gegentoren führten. Trotz allem war dieses Spiel ein Schritt in die richtige Richtung, was Einsatz und Laufbereitschaft betrifft. Dieser Schwung muss nun für die letzten Wochen mitgenommen werden.


